23.07.2009 – Blutabnahme

Am 23.07.09 war es mal wieder soweit – den vier Rindern musste für die jährliche BHV1-Untersuchung Blut
abgenommen werden. Und das mögen sie ja nun gar nicht…

Zuerst war der Nervöseste von allen dran – Amigo. Wir banden ihn mit zwei Führstricken jeweils Rechts und
Links an zwei hohe Pfähle, die in die Erde eingegraben waren.
Zuerst ist Amigo ziemlich nervös mit seinem wuchtigen Hinterteil hin und hergeschwenkt, um der Prozedur zu
entgehen, aber schließlich hielt er still, sodass ich seinen Schwanz hochbiegen konnte und die Tierärztin
Blut abzapfen konnte.

Amigo streckt Zunge raus-22.07.2009
Foto: Amigo streckt die Zunge raus. Aufs Blut abnehmen hatte er keine Lust, ließ es jedoch dann über sich ergehen.

Als Zweites fing Zera ihre Kuh Anna ein. Auch sie wurde an die Pfähle gebunden und schwenkte natürlich
ebenfalls mit ihrem Hinterteil zuerst hin und her.
Letztendlich bekam ich dann aber doch ihren Schwanz zu fassen und auch Anna hielt während des Blut abnehmens still. 🙂

Anna_22.07.2009
Foto: Anna – Wieso hat so ein großes Tier nur solche Angst vor einer kleinen Nadel!? 😉

Nun versuchten Zera und ich meine Kuh Dunja einzufangen, doch Dunja war das alles zuviel und sie galoppierte
erstmal weg, tsts!

Aber unser nächstes „Opfer“ wartete schon: Herr Milo stand nicht weit entfernt lässig wiederkäuend rum und
schaute sich das Spektakel mäßig interessiert an.
Also wurde er prompt angeleint und an die Pfähle gebunden. *g*
Milo ist der Einzige, der nicht wie wild mit seinem Hinterteil herumschwenkt um der Nadel zu entgehen, nein,
er ist der Einzige, der sich mit aller Kraft nach vorne lehnt – allerdings kommt er ja nicht weit, da er an beiden
Seiten angebunden ist.
Natürlich drückt dann blöderweise das Halfter auf die Rübe und er grunzt rum wie ein Schweinchen, weil er nicht mehr
so gut Luft bekommt. *augenroll*
Aber auch hier war schnell das Blut abgenommen, sodass Milo aus seiner etwas ungemütlichen Lage wieder entlassen
werden konnte.

Süßer Milo_22.07.2009
Foto: Der süße Herr Milo.

Zuletzt war nun meine Dunja dran. Ich schnappte mir diesmal eine Kartoffel, um Dunja anzuleinen, was auch prima klappte.
Gewusst wie.
Hier wieder das gleiche Spektakel, sobald Dunja angebunden war und wir uns ihrem (wirklich mächtigen!) Hinterteil näherten,
schwenkte sie erstmal ein paar Mal wild rum.
Aber schließlich bekam ich auch ihren Schwnaz zu fassen und bog ihn mit aller Kraft hoch (die haben da wirklich ganz schön
viel Kraft drin!).
Während des Blutabnehmens hielt auch Dunja still. 🙂

Dunja grast_22.07.2009
Foto: Dunja grast.

Für dieses Jahr ists also erstmal wieder überstanden. 🙂

(c) Fotos, Text: Dunni

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