17.08.2008 – Fortsetzung von Annas Euterentzündung + Umzug

Annas Euterentzündung

Langsam wird Annas Euterentzündung nun besser.
Seit dem 04.08.08 hatten wir die beiden kranken Viertel morgens und abends ausgemolken und mit Antibiotikum behandelt.
Das vordere Viertel war nach drei Tagen fast wieder gesund (es kamen keine Flocken mehr raus), aber das hintere Viertel
war nach wie vor dick und es kamen viele Flocken raus.
Zum Glück ging es Anna aber besser, sie war nicht mehr so teilnahmslos, bewegte sich wieder normal und fraß normal.
Am Abend des 13.08. kam die Tierärztin nochmal vorbei. Sie meinte, es wäre am Besten, das Viertel vier bis fünfmal täglich
zu melken, damit sich nicht immer gleich soviel Eiter ansammeln könne.
Wir fingen dann an zu melken und holten an dem Abend Unmengen (!) an Eiter aus Annas Viertel. Wir haben gut eineinhalb
Stunden daran herum gemolken und immer wieder kamen neue Flocken und zähflüssiger Eiter…

Ab dem nächsten Tag haben wir Anna dann vier Mal täglich gemolken und es kam wieder zähflüssiger Eiter aus dem Viertel:

Eiterpfütze(Annas Euterentzündung)_14.08.2008

Tatsächlich wurde es nun langsam besser! Es kamen immer weniger Flocken raus.
Annas Euter ist auch wieder deutlich kleiner geworden und das betroffene Viertel ist nicht mehr ganz so hart. Anna macht
übrigens prima mit – letztes Jahr war es noch undenkbar, sie zu melken, jetzt hält sie meist still. Manchmal tritt sie ein
wenig, aber das wird immer seltener. 🙂

Annas Euter (Seite)_19.08.2008
Foto: Annas Euter am 19.08.2008

Annas Euter von hinten_19.08.2008
Foto: Annas Euter von hinten. Das rechte Viertel ist deutlich kleiner geworden.

Anna schielt in die Kamera_14.08.2008
Foto: Anna läßt sich inzwischen super melken. Wenn sie ruhig stehen bleibt, gibts natürlich auch ein Leckerli als Belohnung.
Inzwischen kann man sie sogar melken, ohne sie anzubinden.

Umzug

Am 17.08.2008 sind die Vier dann wieder auf unsere eigentliche Pachtwiese gezogen. Das Gras dort ist richtig schön nachgewachsen
und die Muhs schlagen sich nun den Bauch voll.
Zuerst haben wir Anna und Dunja auf unsere Wiese geführt. Es ist ein Fußmarsch von ca. 1km. Die beiden waren recht brav, haben aber
am Anfang vor Aufregung ziemlich gezogen.
Danach haben wir die beiden Jungs geholt. Während der sonst so feurige Amigo richtig brav war, ist der sonst so verkuschelte Milo ein
wenig durchgedreht und ist schon auf der Wiese ziemlich rumgebockt, als er merkte, das die beiden Ladys fehlten.
Nach einer Weile hat er sich aber beruhigt und ist brav mitgelaufen.
Als wir uns der Wiese näherten, muhten Anna und Dunja die Jungs ganz aufgeregt an, diese interessierte das aber nicht wirklich und
stürzten sich gleich aufs Gras.

Ochsenfreundschaft_08.2008
Foto: Amigo und Milo, hier noch auf der anderen Wiese, sind richtig gute Kumpel. 🙂

Gierige+dreckige Dunja_19.08.2008
Foto: Dunja hat mal wieder in der Erde rumgewühlt, wie man sieht…

Brave Anna, dahinter Dunja_19.08.2008
Foto: Anna wird mal wieder gemolken.

Süßer Amigo_19.08.2008
Foto: Amigo

Süßer Milo_19.08.2008
Foto: Süßer Herr Milo.

Großer Amigo_19.08.2008
Foto: Amigo, der Prachtbursche.

Milo wird gekrault_19.08.2008
Foto: Milo wird gekrault.

(c) Fotos, Text: Dunni

04.08.2008 – Annas Euterentzündung + Impfungen

Annas Euterentzündung

Leider hat Anna doch noch eine Euterentzündung bekommen. Ihr Euter war so schön geschrumpft, seit sie am 12. Mai von den Jungs getrennt wurde.
Nun sind aber ihre beiden rechten Viertel sehr angeschwollen.

Annas Euterentzündung03_08.08.2008
Foto: Hier sieht man deutlich den Größenunterschied der verschiedenen Euterviertel.

Annas Euterentzündung02_08.08.2008

Annas Euterentzündung05_08.08.2008

Da die Tierärztin an diesem Tag sowieso zu den Muhs kam, um Blut abzunehmen und die Vier zu impfen, konnte sie auch gleich Annas Euter untersuchen.

Wir müssen nun zweimal am Tag die kranken Viertel ausmelken (es kommt natürlich keine Milch dort raus, sondern Flocken und klare Flüssigkeit)
und dann Antibiotikum in die Striche geben.

Hoffentlich übersteht Anna das alles gut und ist bald wieder die gesund!

Blut abnehmen und Impfung

Zuerst war Amigo an der Reihe. Unser großer Wildfang wurde angebunden und dann wurde ihm Blut abgenommen. Das gefiel ihm natürlich zuerst gar
nicht und er schwenkte immer sein großes Hinterteil herum. 😉
Irgendwann aber hielt er still, sodass die TÄ das Blut abnehmen konnte und ihn gegen die Blauzungenkrankheit impfen konnte.

Danach war Milo dran. Auch er wurde angebunden – doch als er die TÄ sah, schwenkte auch er ein paar Mal seinen Körper herum. Als die TÄ dann gerade
Blut abnahm, war der Herr Milo so verwirrt, dass er sich einfach hinlegte. Als wir ihn dann losbanden, stand er fix wieder auf und floh.
Aber mit gutem Zureden ließ er sich wieder anbinden und ließ die Prozedur über sich ergehen.

Dunja war schon etwas nervös, als wir sie anbanden – schließlich kannte sie die TÄ schon. Auch Dunja schwenkte ihren massigen Körper einige Male herum
und man muss ganz schön aufpassen, dass sie einen nicht über den Haufen rempelt. Doch Dunja hat dann auch still gehalten und nach zwei Minuten hatte
sie es auch überstanden.

Anna war durch ihre Euterentzündung so angeschlagen, dass sie sich ohne zu Murren anbinden und behandeln ließ. Sie bekam dann noch ein paar Kartoffeln
als Leckerli, die sie auch gierig fraß.

Als dann alle die Behandlung hinter sich hatten, gingen die beiden Mädels erstmal grasen und die Jungs galoppierten etwas aufgedreht über die Wiese.

(c) Fotos, Text: Dunni