28.10.2012 – Rinderumzug auf die Winterweide und kuhle Kuh-Kratzbürste

Der Rinder-Umzug ist geschafft!
Unsere schwarzweißen Lieblinge sind jetzt wieder auf ihrer Winterweide. So ganz einfach wars nicht, aber im Großen und Ganzen hats ganz gut geklappt. 🙂
Erst führten wir den großen Amigo in den Laufwagen (ein großes Gittergestell auf Rädern, in dem die Rinder selbst laufen) und ich band ihn an. Unsere Helfer fütterten ihn zwecks Beruhigung fleißig mit Möhren, während wir uns eilig aufmachten um die Mädels zu holen.
Schon nach ein paar Metern beschloss Dunja sich loszureißen, trabte mit wabbelnden Bauch davon und bog auf ein Gründstück mit kleiner Wiese ab, statt geradeaus zum Wagen zu laufen. Anna war dadurch sehr aufgebracht, sie wollte gerne auch abhauen – und tat das leider auch (halten kann man sie dann nicht mehr). Sich als wilder Mustang fühlend 😉 lief sie auch auf die kleine Wiese und als ich beruhigend murmelnd auf sie zukam, um sie einzufangen, trabte sie ganz untreu weiter. Aber immerhin zum Wagen, vor dem sie dann verdutzt stehenblieb, sodass ich den Führstrick wiederaufnehmen konnte. Dunja war schon wieder eingefangen.

Ich band Anna neben ihrem Sohn am Gitter rechts außen fest und leider stellten sie sich aufgeregt so quer hin, dass ich nicht mehr zwischen ihnen durch nach hinten hinaus raus kam und musste trotz fehlender körperlicher Fitness über das vereiste Gitter klettern, um aus dem Gestell zu kommen.
Dunja wurde hinter Anna festgebunden (sie hat gerne einen Rinderpopo vor sich, an dem sie sich orientieren kann und ihr Sicherheit gibt) und los ging die Fahrt im Schritt-Tempo zur Winterweide. Unsere Freunde vorne auf dem Trecker, wir als kuhle Escorte mit den Fahrrädern und Dunnis Vater fuhr im Auto mit angeschaltetem Warnblinker hinterher.
Die Mädels waren sehr brav, Amigo auch, aber nach einer Weile ließ er sich fast mitziehen und ich versuchte ihn mit „komm, koooooomm-Rufen“ etwas zu motivieren.

Bei der Winterwiese angekommen geriet ich im Wagen nochmal zwischen Anna und Amigo, die sich gleichzeit umdrehen wollten und beschloss in Zukunft wenn möglich nicht mehr mit den Rindern in den Hängern zu gehen. Sie meinen es überhaupt nicht böse, aber sie haben einfach gewaltige Körper und denken wenn sie sehr aufgeregt sind nicht daran, wie zerbrechlich wir Menschen sind.
Passiert ist nichts und gleich darauf waren die Rinder auf der Wiese und schauten sich erstmal die Weide und Unterstand an.

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Foto: Das Rindertrio auf ihrer Winterwiese.

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Foto: Herdenchef Amigo.

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Foto: Anna popelt.

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Foto: Dunja und Anna grasen das letzte Gras ab.

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Foto: Hübsche Anna.

Einige Tage später bekamen die drei Rinder dann eine schöne „Kuh-Kratzbürste“ auf ihre Winterwiese gestellt. Vielen Dank an Happy Kuh für dieses kuuhle Geschenk!
Die Bürste wurde etwas höher angebracht, damit Riesen-Amigo mit seinem Rücken auch darunter passt. Zusätzlich wurde noch die Bürste eines Besens drangezimmert. 🙂
Dunja war anfangs eher skeptisch und ängstlich vor diesem neuen „Ding“ auf ihrer Wiese, Anna interessierte sich nicht so recht und Amigo nutze die Bürste bereits einige Tage später ausgiebig. Inzwischen habe ich auch schon Anna ertappt, wie sie sich an der Kratzbürste schubbelte. 🙂

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Foto: Die Rinder und ihre kuhle Kratzbürste.

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(c) Text Rinderumzug: Zera
(c) Text Kuh-Kratzbürste: Dunni
(c) Fotos: Zera, Dunni

14.+21.10.2012 – Umzug und Rinderbesuch

Am 14.10.2012 war es wieder soweit – die Sommerweide war restlos abgegrast und da es auch so wenig geregnet hatte, wuchs nur spärlich noch Gras nach. Wir holten also die drei Rinder wieder auf die kleine „Übergangswiese“ bevor sie später auf die eigentliche Winterwiese umziehen würden.

Zuerst halfterte Zera Amigo auf – der Herdenchef ist in den letzten zwei Jahren doch noch etwas gewachsen, sodass sein Halfter nur noch sehr knapp passt. Er bekommt bald ein neues, größeres Halfter. 🙂
Amigo ließ sich brav den ca. 1km langen Feldweg führen, danach holten wir Dunja und Anna, die ebenfalls brav „bei Fuß“ liefen. 😉
Auf der „neuen“ Wiese gab es dann auch einen Hänger voll mit leckerem Heu für das Trio.

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Foto: Mama Anna versteckt sich hinter Sohn Amigo.

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Foto: Dunja lässt sich das Heu schmecken.

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Foto: Hübsche Anna

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Foto: Dunja kann dem Gras nicht wiederstehen.

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Foto: Will sich der große Amigo da etwa verstecken?!

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Foto: Anna grast.

Am 21.10.2012 haben die Drei dann kuhlen Besuch von der Truppe von „Braunschweig Vegan“ bekommen. Tanja, Deniz, Danny und Dirk brachten kiloweise Möhren, Äpfel und Bananen mit – und waren im Handumdrehen die besten Freunde von Anna, Dunja und Amigo! 😆

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Foto: Vielen Dank an Tanja, Deniz, Dirk und Danny für den „kuhlen“ Besuch! 🙂

Hier gehts zur Seite von „Braunschweig Vegan“: Klick!

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Foto: Nachdem der Kuhbesuch weg war, stand Amigo noch lange Zeit am Zaun und muhte den entschwundenen Futtergebern hinterher… 😆

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Foto: Amigo – „Ob sie nochmal mit soviel Futter wiederkommen?!“

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Foto: Die hübsche Dunja.

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Foto: Anna hat sich die vielen Leckerlis ebenfalls schmecken lassen.

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Foto: Nochmal der hübsche Herdenboss Amigo.

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Foto: Annas wunderschönes, sonnenbeschienenes und viele-Liter-Aliensabber-produzierendes Flotzmaul. 🙂

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Foto: Man achte besonders auf Annas Augen… alles im Blick! 😆

(c) Text: Dunni
(c) Fotos: Dunni, Zera

Fotos Oktober 2012

Anfang Oktober wurde es langsam ein wenig herbstlich auf der Sommerweide der Rinder. Bald würde der Umzug nahen. Vorher haben wir noch ein paar schöne Fotos von Amigo, Mama Anna und Dunja geknipst – unter anderem beim alljährlichen Rübenmampfen. 😆

Herdenchef Amigo – er ist einfach so hübsch anzusehen:

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Mama Anna hat ihrem Sohn sicherlich etwas von dem „Fotogen-Gen“ vererbt:

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Rübenmampfen:

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(c) Fotos, Text: Dunni