28.08.2010 – Hochwasser droht

Da es die letzten paar Tage stark geregnet hatte, bestand mal wieder die Gefahr von Hochwasser. Wir hielten es für sicherer, die Rinder also am Samstag zu evakuieren, bevor der Wasserstand noch mehr stieg.
Zuerst brachten wir die beiden Mädels Anna und Dunja zu unserer „Übergangswiese“, nicht weit entfernt von den Sommerwiesen. Die beiden liefen brav am Halfter mit.
Anschließend holten wir noch die beiden Jungs Milo und Amigo. Amigo war ziemlich nervös und muhte die ganze Zeit heiser nach seiner Mutter, doch auch er und sein Freund Milo benahmen sich den Weg über ganz gut.
Auf der kleineren, sicheren Wiese angekommen verschlangen erstmal alle das saftige Gras. Ab Montag werden sie dann mit Heu zugefüttert und wahrscheinlich können sie in den nächsten paar Tagen auch wieder auf die Sommerweide, denn der Wasserstand der Oker fällt zur Zeit wieder.

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Foto: Anna und Dunja grasen.

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Foto: Zu seinem eigenen Schutz musste der Walnussbaum auch eingezäunt werden, da Amigo sich anfangs schon daran vergangen hatte.

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Foto: Die hübsche Anna.

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Foto: Dunja und Anna.

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Foto: Dunja scheints sehr zu schmecken.

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Foto: Amigo muss erstmal nach dem Rechten sehen.

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Foto: Amigo ist neugierig.

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Foto: Der süße Herr Milo.

13.08.2010 – Umzug auf eine andere Wiese

Da die Rinder fleißig waren und das Gras der einen Wiese schön abgefressen hatten, durften sie am (Freitag, den) 13.08.2010 auf eine andere Wiese umziehen.

Wir sperrten die möglichen Fluchtwege mit Litze bzw. Auto und Trecker ab und ließen das Quartett die paar Meter zur anderen Wiese laufen. Das klappte auch ganz gut.

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Foto: Dunja (vorne) und die anderen freuen sich über das frische, grüne Gras.

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Foto: Das schmeckt!

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Foto: Milo und Anna grasen.

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Foto: Milo frisst Möhrchen.

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Foto: Das Rinderquartett.

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Foto: Anna und Milo genießen weiter vorne das Gras, während Amigo und Dunja die Wiese erkunden.

17.+18.07.2010 – Blutabnahme bei den Rindern

Als es Anfang Juli so warm war, durfte das Rinderquartett erstmal auf eine andere Wiese umziehen.

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Foto: Hier hat das Quartett erst einmal genug zu fressen.

Am 17.07.10 stand dann die alljährliche Blutabnahme an. Zuerst haben wir Amigo mit zwei Führstricken zwischen zwei eingegrabenen Eichenpfählen festgebunden, anschließend musste man den Schwanz hochdrücken, damit die Tierärztin dort an der dünnen Haut der Schwanzwurzel Blut abnehmen konnte. Amigo schwenkte anfangs natürlich seinen massigen Körper von einer Seite zur anderen, hielt aber dann doch still und ließ den kleinen Picks über sich ergehen.

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Foto: Amigo war dann doch froh, als die Blutabnahme fertig war.

Anschließend banden wir Anna genauso fest, sie schwenkte ebenfalls anfangs immer hin und her, aber am Ende hielt sie auch schön still.
Danach war Dunja, als letztes Milo dran – bei allen lief es gleich ab. Wir waren sehr froh, dass sich alle Vier so gut benommen haben!

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Foto: Anna schaut aufmerksam.

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Foto: Die hübsche Dunja.

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Foto: Vorne Amigo, dahinter Milo.

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Foto: Amigo muht.

Am 18.07.2010 mussten wir die Rinder allerdings nochmal „einfangen“. Weil die Fliegenplage so schlimm war, sollten sie ein Mittel gegen die lästigen Bremsen und Fliegen über den Rücken verteilt bekommen. Da sie gegenüber fremden Sachen eher misstrauisch sind, banden wir sie auch alle nacheinander wieder an, fütterten sie zur Ablenkung mit Möhrchen und beträufelten den Rücken mit dem Anti-Fliegenmittel.
Auch diese Prozedur überstanden alle gut.

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Foto: Amigo (links) und seiner Mutter Anna müssen erstmal schauen, was da los ist.

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Foto: Die hübsche Anna.

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Foto: Dunja

Hier noch eine kleine Fotoreihe von Milo, wie er ganz frech Anna belästigt:

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Foto: Amigo fragt sich wohl auch, was sein Kumpel da mit seiner Mama macht.

Fotos von: Zera und Dunni