Endlich ganz Zuhause :)

Da Suli am Dienstag Abend einen gesundheitlichen Rückschlag erlitten hatte und plötzlich stocklahm ging, durfte sie in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch das erste Mal hier übernachten. Dafür waren zwar einige Umbaumaßnahmen nötig, der Aufwand hat sich aber gelohnt. Zu den anderen Ponies darf sie zwar immer noch nicht, nun hat sie aber zumindest schonmal dauerhaft Sicht- und Schnubberkontakt.sulisnotunterkunftzuhause.jpg

31.10.2008 – Sommerweide adé

Dieses Jahr konnten die Rinder ganze vier Wochen länger auf der Sommerweide bleiben, als letztes Jahr. 🙂

Die Jungs Milo und Amigo durften auf unserer Pachtwiese nochmal ordentlich das Gras abfressen und die beiden Mädels Anna
und Dunja durften auf eine Pferdewiese unserer Verpachterin und dort nochmal das leckere Gras abfressen.

Milo+Amigo grasen auf der Sommerweide_20.10.2008
Foto: Milo und Amigo grasen

Dunja auf der Pferdewiese_20.10.2008
Foto: Dunja

Anna auf der Pferdewiese_20.10 .2008
Foto: Anna

Als die Mädels die Pferdewiese abgegrast hatten, durften sie nochmal zwei Tage auf unsere Pachtwiese – aber immer noch
durch einen Mittelzaun von den Jungs getrennt.

Am Freitag, den 31.10.08 haben wir dann erst die beiden Jungs, danach die Mädels zur Wiese meines Onkels gebracht.
Dort bekamen sie dann erst mal Silage und Heu zugefüttert, da die Wiese ja nicht so groß ist und dort nicht so viel Gras wächst.

Auch auf der etwas kleineren „Übergangswiese“ haben wir erst mal Dunja und Anna von Amigo und Milo getrennt. Das Risiko,
dass die Jungs doch nochmal an Annas Euter gehen, wenn sie unbeaufsichtigt sind, ist uns zu groß.

Heute am Sonntag haben wir dann die Vier zusammen gelassen, während wir ausgemistet haben.
Zuerst ignorierten sich beide Parteien – Anna und Dunja gingen auf den Teil der Jungs, um dort zu grasen, die Jungs zog es auf
den Wiesenteil der Mädels um sich alles anzuschauen.

Amigo muht+Anna,Dunja_02.11.2008
Foto: Amigo, der gerade muht, Anna und Dunjas Hinterteil.

Zwischendurch wühlte Dunja wieder ausgelassen mit ihrem Riesenschädel in der Erde rum, ein paar Mal bewarf sie uns auch aus
Versehen mit Erdklumpen, die sie mit dem Bein nach hinten warf:

Dunja wühlt_02.11.2008

Dunja wühlt03_02.11.2008

Später erprobte Amigo seine Kräfte an Dunja – hatte aber dann doch noch zuviel Respekt vor ihr (obwohl er ja die Hörner hat und
fast schon genauso groß ist) und floh.

Dunja war bullig und versuchte dann, Amigo zu bespringen. Der machte begeistert mit und versuchte, seinen doch etwas massig
gewordenen Körper auf Dunjas Hinterteil zu wuchten. Das scheint ihm jetzt schon etwas schwerer zu fallen.
Ein paar Mal bedrängte er auch seine eigene Mutter, wollte von hinten auf Anna draufspringen, aber Anna floh.
Ans Milch trinken hat Amigo keine Gedanken verschwendet:

Anna,Dunja,Amigo_02.11.2008

Milo hielt sich vorsorglich etwas zurück, schnupperte etwas zögerlich bei Anna und ging Dunja lieber ganz aus dem Weg.
Später beobachteten wir, dass er sich von hinten an Anna heran“schlich“ und beim Euter schnupperte und schon das Maul öffnete- ich
scheuchte ihn dann lieber weg.

Anna+Milo schauen Amigo+Dunja zu_02.11.2008
Foto: Anna (links) und Milo (rechts) schauen Amigo und Dunja (mitte) zu, wie sie sich andauernd bespringen.

Kuhparade_02.11.2008
Foto: Immer in Bewegung…

Dreierreihe_02.11.2008
Foto: Amigo (links) ärgert seine Mama Anna (mitte), die wiederum will ihren Frust an Dunja auslassen und „jagt“ sie
(allerdings meist im Schritttempo 😉 ).

Milo hält Sicherheitsabstand_02.11.2008
Foto: Milo hält sich da lieber raus.

Nachdem Dunja und Amigo alle – einschließlich uns – auf Trab gehalten hatten, trennten wir die Vier wieder und servierten ihnen
ihr Abendessen, was sie dann zufrieden aßen.

Die Jungs fressen_02.11.2008
Foto: Milo und Amigo fressen.

(c) Fotos, Text: Dunni