Geschichten über Kühe, die dem üblichen Nutzungs-Schema entkommen sind.

Tag: 24. August 2007

23.08.2007 – Hochwasser – die Rinder-Evakuierung

Am 22.08.2007 (Dunjas Geburtstag) durften wir unsere Vier auf die Pferdewiese unserer Verpachter stellen, da diese nicht ganz so matschig wie unsere Wiese war.
Zuerst führten wir Anna und Amigo, dann Dunja und Milo auf die nicht weit entfernte Wiese. Dort tobten die Kälber und auch Dunja erstmal herum, während Anna zufrieden graste.
Da jedoch Hochwasser-Warnstufe war (ist), haben wir am 23.08.2007 bei unseren Verpachtern einen Offenstall abzäunen dürfen. (Der Offenstall mit Paddock wäre zu klein für vier Rinder gewesen, daher durften wir noch einen kleinen Auslauf mit abzäunen).
Abends wollten wir dann die Pferde und Rinder aus den Wiesen evakuieren und zum Stall führen. (Der ist ca. 1km von der Wiese entfernt)
Während die Verpachter ihre zwei Pferde Chico und Danjo und das Shetty Bommel fertig machten, fingen wir unsere vier Rinder ein.
Wir hatten vor, je eine Kuh und ein Kalb zu führen und hofften, dass die Kühe nicht durchgingen.
Netterweise nahm unser Verpachter Milo zum Führen, da er sich anfangs stur stellte (Danke 🙂 ). Leider war Dunja auch sehr aufgeregt – und riss sich prompt los. Das hatte zur Folge, dass sich alle losrissen und erstmal auf die nicht eingezäunte Nachbarwiese galoppierten.
Dunja konnte ich mit einer Kartoffel anlocken und einfangen und auch Zera fing Anna wieder ein. Wieder ging unser Verpachter mit Milo voran, ich mit Dunja hinterher, die sehr zog. Amigo trabte neben seiner Mutter her.
Zum Glück ließen sich dann alle gut bis zum Stall führen und gingen nicht mehr durch.
Im Auslauf gab es dann erstmal frisches Heu und Wasser. Sie fühlen sich dort ganz wohl, auch wenn sie nicht so viel Platz wie auf ihrer Wiese haben. Wir hoffen nun, dass das Hochwasser zurückgeht. (Gestern waren nämlich die beiden Pferdewiesen und unsere Wiese überschwemmt, wir haben sie also zum richtigen Zeitpunkt dort weggeholt.)
Es gibt aber gute Neuigkeiten: Der Wasserpegel fällt! Wir hoffen, dass die Wiesen dann schnell trocknen, damit die Rinder und Pferde wieder auf die Wiesen können.

Die Rinder im Offenstall:

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Foto: Dunja beim Offenstall

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Foto: Anna und Amigo, (der sich im Heu lang macht) im Auslauf.

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Foto: Hier hat Amigo es sich in Annas Heu, dass wir immer in einen großen Treckerreifen legten, gemütlich gemacht (es sieht aber eher ungemütlich aus…) 😆

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Foto: Milo frisst zufrieden sein Heu.

Hier die Wiesen, die nun unter Wasser stehen:

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Foto: Der Hänger konnte leider nicht mehr von der Wiese gerettet werden.

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Foto: Hier wären unsere Kühe wohl zu Seekühen geworden. 😉

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Foto: Unsere Wiese unter Wasser

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Foto: Das ist die Pferdewiese, auf der unsere Rinder einen Tag lang standen, bevor wir sie zum Stall geholt haben. Sie wurde auch nicht vom Wasser verschont.

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Foto: Die Pferdewiese unter Wasser.

(c) Fotos, Text: Dunni

Amigos und Milos erste Führstunde

Die Kälber haben natürlich jedes Mal, wenn wir bei ihnen waren, ihre Halfter umbekommen, damit sie sich daran gewöhnen.
Aus dem Hänger führen oder hinein ging auch ganz gut, auch wenn sich gerade Milo manchmal stur stellt und sich ziehen lässt.

Wir haben ihnen dann mal wieder ihre Halfter umgemacht, sie an den Strick genommen und sind mit ihnen ein Stückchen auf der Wiese gegangen. Und mit Leckerlis klappte das auch prima. Während Zera mit Amigo voranstiefelte, ging ich mit Milo hinterher. Diesmal schaltete er nicht auf stur. 😉

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Foto: Amigo mit Halfter und Führstrick

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Foto: Milo mit Halfter und Führstrick

(c) Fotos, Text: Dunni

Dunjas Euterentzündung

Nachdem Dunja am 29.07.2007 ohne Medikamente trocken gestellt wurde, schien sie am 10.08.2007 etwas lustlos und lahm.
Wir riefen dann die Tierärztin, die Dunja untersuchte. Beim anmelken kamen dann aus dem linken, vorderen Euterviertel Flocken und gelblich-durchsichtige Suppe raus, anstatt schöne, weiße Milch. *urks*

Wir sollten dann morgens und abends das Euterviertel ausmelken (das ging mal gut, mal weniger gut…), den Strich desinfizieren und ein Antibiotikum in den Strich geben. Schon nach einer Behandlung kamen kaum noch Flocken aus dem Euter und nach fünf Behandlungen ging es Dunja wieder super.

Inzwischen ist ihr Euter deutlich kleiner und faltiger geworden. *freu*

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Foto: Dunja

(c) Foto, Text: Dunni

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